GIFTPFLANZEN!

          Geben sie Ihrer Familie und Ihren Haustieren bestmöglichen Schutz!                

E Mail :   THP.Schmalstieg@web.de

Durch folgende Symptome kann sich eine Vergiftung anzeigen:

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Würgereiz mit eventuellen Erbrechen

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vermehrter Speichelfluss

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trockene Mundschleimhaut

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Blaufärbung der Schleimhäute

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Herzklopfen und Schwitzen

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erhöhter oder schwacher Puls

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Durchfall

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Magen- Darmkrämpfe

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Delirium, taumeln und unkoordinierter Gang

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Bewusstlosigkeit

Handeln Sie rasch !

Erste Maßnahmen bei Vergiftungen:

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1. Zu trinken geben (Wasser, Tee, Saft), aber keine Milch

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2. Kein Erbrechen hervorrufen (kein Salzwasser), keine Medikamente      

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3. Nächste erreichbare Tierpraxis -klinik aufsuchen !

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4. Bei Hautkontakt unverzüglich mit einer neutralen Wasserseifenlösung abspülen

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5. Pflanze / Substanz / Erbrochenes  nach Möglichkeit zu Behandlung mitbringen

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6. Ruhe bewahren, gezielt und ohne Zeitverzögerung handeln!

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7. Giftnotrufzentrale kontaktieren :

Giftnotruf Berlin- Beratungsstelle für
Vergiftungserscheinungen Telefon : 030 / 1 92 40

 

Folgend eine Aufzählung einiger Giftpflanzen von vielen.

Um eine bildliche Darstellung der jeweiligen Pflanzen sowie weiterführende Informationen zu erhalten, empfiehlt sich ein Einblick in die Giftpflanzendatenbank für Veterinärmedizin der Universität Zürich.

www.vetpharm.unizh.ch/giftdb/giftf.htm

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Roter Fingerhut  ( Digitalis pupurea )  x Ganze Pflanze.

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Blauer Eisenhut ( Aconitum napellus ) x Ganze Pflanze.

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Herbstzeitlose ( Colchicum autumnale ) x Ganze Pflanze.

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Safrangelbe Rebendolde ( Oenanthe crocata  ) x Ganze Pflanze, vor allem die Wurzel.

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Stechapfel ( Datura Stramonium  ) x Ganze Pflanze.

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Gefleckter Schierling ( Conium maculatum ) x Ganze Pflanze.

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Hundspetersilie  ( Aethusa cynapium )  x Alle oberirdischen Teile.

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Spanischer Ginster ( spartium junecum ) x Ganze Pflanze.

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Christophskraut ( Atea spicata ) x Beerenähnliche, längliche, schwarze Früchte mit vielen harten Samen.
Nicht u verwechseln mit der schwarzen Johannisbeere.-Eibe ( taxus baccata ) x Rinde, Blätter, Fruchtbeeren.

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Weißer Germer ( Veratum album ) x Ganze pflanze, vor allem die Wurzeln.

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Oleander ( Nerium oleander ) x Blüten und Früchte

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Kirschlorbeer ( prunus laurocerasus ) x Beim zerreiben der Blätter fließt blausäurehaltiger Saft aus.

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Raute ( Ruta graveolens ) x Alle oberirdischen Teile.

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Zweihäusige Zaunrübe ( Bryonia dioica ) x Wurzeln und Beeren. Nicht zu verwechseln mit der roten Johannisbeere.

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Buschwindröschen ( Anemone nemorosa ) x Stengel und Blätter.

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Frühlingsadonisröschen ( Adonis vernalis ) x Giftige Glykoside. Seltene Pflanze.

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Scharfer Hahnenfuß ( Ramunculus aris ) x ganze Pflanze

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Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherima ) x Alle oberen Teile, vor allem der milchige Saft.

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Dieffenbachie ( dieffenbachia picta Schott ) x Stengel und Blätter.

Weitere Pflanzen finden sie ebenfalls in der

Giftpflanzendatenbank Veterinärmedizin der Universität Zürich.

 

Ein medizinischer Grundsatz lautet:

Allein die Dosis bestimmt das Gift. Alle Pflanzen müssen deshalb als grundsätzlich gefährlich angesehen werden, auch die vom Menschen kultivierten. Wer würde zum Bespiel vermuten, dass etwa Kohl, Spinat oder Kraustiele schädlich sein können? Und doch wurde festgestellt, dass der übermäßige Genuss dieser Gemüse dem Organismus nicht zuträglich ist, wenngleich die Folgen nicht immer schwerwiegend sein müssen.

Zurück zur Natur - ein allzu begreiflicher Wunsch des in unserer hoch industrialisierten Welt lebenden Menschen. Doch damit sind auch gewisse Gefahren verbunden. Unkenntnis auf dem Gebiet der Pflanzenkunde führt zu Verwechslungen, Sorglosigkeit manchmal zu unheilvollen Vergiftungen.

Die Samen von Rhizinus (Rhicinus communis ), welche als schnellwachsende Kübelpflanze vermehrte Beliebtheit findet, etwa können zu tödlichen Vergiftungen führen. Nur eine einzige Rhizinusbohne ist für einen mittleren Hund tödlich. Eine Gruppe von Fallschirmspringern in den USA erhielt vor einigen Jahren die Aufgabe, sich während einer Überlebensübung von wilden Früchten und Samen zu ernähren. Mangels einer gründlichen Vorschulung verwechselten sie  allerdings die Wurzeln des Blauen Eisenhutes ( Aconitum napellus ), mit denen der essbaren Kohlrübe. Die Vergiftungen führten in einigen Fällen zum Tode.  

So enthalten etwa der beeindruckende Rote Fingerhut ( Digitalis purpurea ), der aus Nordafrika stammende Oleander ( Nerium oleander ), das hübsche Maiglöckchen und auch der beliebte Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherima ) Glykoside, die bei hoher Dosis sehr schädlich sind, ja sogar giftig für das Herz sind. In geringer Konzentration und bei richtiger Anwendung können dieselben Pflanzen und dieselben aktiven Wirksubstanzen heilsam für die Herztätigkeit sein. Ein Grund weswegen sie in der pharmazeutischen Industrie Verwendung finden. Vor allem gilt der Grundsatz der richtigen Dosis und des Maßes. So geht die Reihe weiter und auch schon in früheren Zeiten wusste man zum Beispiel das Alkaloid Coniin vom Schierling ( Conium maculatum ) einsetzen konnte, wenn auch im Gegensatz zu Heute, allerdings oft nicht gerade mit heilender Wirkung:

Danke für Ihr Interesse. Auf der Seite für Fortbildung finden sie Termine zu Führungen in Heil- und Giftpflanzengärten.

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